
R.E.M. gehört seit mittlerweile 28 Jahren zu den erfolgreichsten Bands der Welt, Sänger Michael Stipe wird als einer der charismatischsten Rockstars der 90er Jahre bezeichnet. Seine Bandkollegen sind Peter Buck an der Gitarre und Mike Mills am Bass. Der Schlagzeuger Bill Berry trat 1997 aus der Band aus, gesundheitliche Probleme und Tourstress waren der Grund dafür.
Alles begann als Collegeband, den „Twisted Kites“ – Stipe war damals noch Kunststudent, Buck Inhaber eines Plattenladens und Mills arbeitete als Drucker für eine Tageszeitung. 1981 brachten R.E.M., wie sie sich jetzt nannten, ihre erste Single „Radio Free Europe“ heraus. Nur ein Jahr später erschien die erste LP „Murmur“, vom Stil her am ehesten dem Postpunk zuzuordnen. Es folgten Live-Konzerte und Videos, schon bald spielten R.E.M. als Vorgruppe von The Police.
Dann ging es Schlag auf Schlag, 1986 gab es die erste Goldene Schallplatte für 500 000 verkaufte Tonträger, die Platte hieß „Life’s Rich Pageant“. 1992 schafften es die Jungs, auch außerhalb der Vereinigten Staaten richtig bekannt zu werden, mit dem unvergessenen „Losing My Religion“. Das erfolgreichste Album bisher folgte im Jahr darauf: "Automatic For The People “ verkaufte sich sagenhafte 18 Millionen Mal. Die melancholischen Texte, voll Schmerz und Zweifel, aber auch wunderschön und mysteriös, haben überall in der Welt Anhänger gefunden. 2007 wurden sie in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen es erschien auch das erste Live-Album. Es gab jede Menge Auszeichnungen, Grammys, MTV Music Awards und für das Video „Bad Day“ einen Comet. R.E.M. engagieren sich neben der Musik für PETA und „Tibet-House“.